Wieder ist ein Wochenende (fast) vorbei. Zeit für Fotos, die bei Alu und Konsti von "Große Köpfe" gesammelt werden.
Samstag:
Wir werden vom Husten der Jüngsten geweckt, sie ist mal wieder erkältet. Schnupfen, manchmal ist die Nase so zu, dass sie husten muss. In der Nacht hat sie sehr gut geschlafen. Wenig später sind zwei Kinder zum Kuscheln in unserem Bett.
Nach dem Frühstück schau ich raus. Draußen ist es feucht und trübe, nachts hat es wohl geregnet. Der Wetterbericht sagt angenehmeres sonniges Wetter vorraus.
Die Jüngste spielt mal wieder mit dem gefärbten Reis. Später knirscht es, wenn man durch den Raum läuft. Wie gut, dass es Staubsauger gibt.Unser Kleiderschrank ist nun auch vollständig. Herr TAC schaut seine Kleidung durch und wir sortieren möglichst sinnvoll ein. Seine Shirts stellen wir, ich bin gespannt, ob sich das bewährt. Nun können wir endlich auch die restlichen (Hänge-) Sachen aus der Übergangswohnung holen.
Später gehen Herr TAC, die Katze und Kleintöchterchen raus. Die Sonne scheint, für November ist es echt warm. Ich wasche Sofadecken, die wir auf dem Wäscheständer draußen trocknen lassen.
Und ein Päckchen ist für mich dabei. Ich hab aber gar nix bestellt? Anhand des Absenders identifiziere ich, wer das geschickt hat. Es ist von der lieben Muschelmaus. Sie meint, es kann nicht so bleiben, dass ich noch nie einen Zauberball verstrickt habe und hat mir gleich 3 Stück eingepackt. Ich hatte bei ihr einen Kommentar hinterlassen, ohne mir was dabei zu denken.
In einer hübschen Tasche (Lila, ich liebe lila!), zusammen mit einem Schäfchen und einer Karte reisten die Zauberbälle. Wie sehr ich mich darüber gefreut habe, lässt sich nicht in Worte fassen. Liebe Muschelmaus, du hast mir damit eine riesige Freude gemacht.
Gegen 15 Uhr kommt ein Anruf vom Chef des Herrn TAC. Es ist ein schlimmer Unfall passiert, er möge bitte hin fahren. Zeitgleich steht mein Bruder vorm Haus, er war mit dem Motorrad tanken und will mal kurz Hallo sagen.
Danach gehen wir raus. Es dämmert bereits. Ich mag die Winterzeit gar nicht. Mit mittag-schlafenden Kindern kommt man nachmittags eigentlich nie im Hellen raus.
Die Kinder streiten um die Brettschaukel. Ich bin es so leid... nicht nur den Streit um die Brettschaukel, sondern generell die ganzen Streitigkeiten, Konkurenzen, das daraus folgende Gejammer der Jüngsten... So schlage ich ihr vor, auf die Brücke zu gehen, denn die Schafe sind gerade auf der Muldenwiese. Sie ist einverstanden.
Wir kommen an der Kirche vorbei, da ist was los. Ich muss erstmal fragen: Es gibt einen Konzertgottesdienst anlässlich der 60. Geburtstage des Pfarrers und von M., der auch viel Musik macht und auch selbst Lieder schreibt. Oh, wie gerne würde ich da hin gehen. Ich frage beim Lieblingsehemann an, wann er voraussichtlich zu Hause ist. In einer halben Stunde. Wir entscheiden, dass die Jüngste bei den Geschwistern bleibt, bringe sie heim und erlaube den Kindern Fernsehen, aber nur, was die Jüngste mit schauen kann (Conny, Jonalu oder PawPatrol).
Beim Tisch abräumen entdecke ich was Seltsames... Oh nein, diese Katze!
Die Jüngste badet, danach Sohnemann. Ich räume die Küche auf, setze Joghurt an, ziehe Sofadecken auf, ...
Als ich noch bischen Zeit habe, fange ich an, den Zauberball zu entwirren und neu aufzuwickeln. Die Katze findet das direkt interessant, verzieht sich aber vorsorglich, als ich mit ihr schimpfe (derzeit hört die Katze besser als die Kinder im Hause TAC).
Irgendwie ist heute der Wurm drin, die Kinder sind launisch, ich auch. Sohnemann hat gestern was angestellt, lügt uns aber weiter an, die Jüngste benimmt sich beim Essen daneben und hört nicht, als sie Hände waschen gehen soll, die Große ist eh schlecht gelaunt... Eigentlich muss ich die Küche aufräumen, aber ich hab so die Nase voll. Da das Besteck nicht für meine schlechte Laune und Wut auf alles und nix kann, flüchte ich raus in den Park. Ich laufe erstmal ganz schnell. Im Park sind mir eigentlich zu viele Menschen unterwegs. Die Wut kommt nicht so schnell hinterher, so fällt mir ein, dass die Schwägerin vielleicht mitgehen wollte. Ich schreibe sie an und wir vereinbaren einen Treffpunkt. Von da aus suchen wir uns mal wieder Wege, wo weniger los ist (weil nur die Einheimischen wissen, dass man da auch lang gehen kann).
Wir sind fast 2 Stunden unterwegs. Wut und schlechte Laune sind verschwunden. Zu Hause gibts erstmal verspäteten Kaffee.
Und dann hab ich Zeit, den Zauberball fertig zu entwirren.
Nun sitze ich hier und tippe. Die beiden jüngeren Kinder spielen sogar mal miteinander. Die Große ist in ihrem Zimmer (sie ist sauer auf uns, da wir uns wie Eltern verhalten). Herr TAC kruschelt vermutlich im Hobbyraum.



















Klingt nach einem schönen Wochenende bei euch.
AntwortenLöschenAch ja, die Diskussion ums Hände waschen führen wir hier auch gerade täglich.
Und was ich mich schon länger frage:Warum badet ihr eure Kinder eigentlich immer Sonntagvormittag?
Liebe Grüße
Weil da momentan Zeit ist. Manchmal baden sie auch zu anderen Zeiten.
AntwortenLöschenWenn du das fragst wegen Gottesdienst: Wir haben nicht jede Woche einen in unserer Kirche. Und seit Covid19 nehmen wir die Kinder nicht so gerne mit. Da gehen auch Risikogruppen hin und abgesehen davon hat die Jüngste gerade die 3. Erkältung der Saison.
Ach ja, das hört sich nach einem ganz normalen Familienleben an.
AntwortenLöschenStreitereien sind auch heute noch an der Tagesordnung, ab und zu knallt es zwischen den Brüdern...
So ein Gottesdienst ist bestimmt klasse, leider werden hier gar keine veranstaltet, nur mit Anmeldung.
Dir einen schönen Abend, lieben Gruß
Nicole
Gar keine Gottesdienste find ich sehr traurig.
LöschenIch hab gehört, dass die Oberstadtkirche für Weihnachten Reservierungen vornimmt. Find ich furchtbar.
Wie das bei uns wird, weiß ich nicht. Wir hatten auch seit Anfang Oktober keine Chorprobe mehr. Dabei haben wir im Dezember normalerweise 1 Konzert, 3-4 Gottesdienste, Christvesper und Metten.
Ich war einfach nur neugierig.
AntwortenLöschenBei uns sind Gottesdienste und mein Mann geht da regelmäßig hin(muss er ja als Kantor) aber die Kleine und ich bleiben auch meistens daheim.
Oh wie schön, du hast einen Kantor zum Mann. Musiziert ihr zu Hause gemeinsam?
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