Die Nacht war irgendwie zu kurz, aber das ist die von Sonntag zu Montag immer. Der Wecker geht 6.40 Uhr. Herr TAC und ich steigen müde aus den Betten und treffen uns wenig später beim Frühstück. Wie immer reden wir wenig. Es hat nachts nochmal geschneit, Schneematsch auf den Straßen bei knapp über 0 Grad. Ich hab da keine Lust drauf. Schnee gerne, gerne auch viel. Und dann bitte längere Zeit (so 3-4 Wochen) am Stück kalt. Straßen frei und Wiesen weiß.
Herr TAC verabschiedet sich. Ich wechsle aufs Sofa, die Katze kommt direkt auf meinen Schoß und schläft noch eine Runde. Ich gucke kurz ins Internet. Es kruschelt kurz im Babyfon, dann ist wieder Ruhe. Halb 8 gehe ich ins Bad und mache mich tagfein. Danach schleiche ich die Treppe hoch und stelle der Großen das Babyfon auf den Nachtschrank. Sie ist bereits wach und mit dem Handy beschäftigt.
Anziehen, raus aus dem Haus. Die Katze schlüpft mit raus, bleibt aber an der Tür stehen. Der Wind ist kalt und unangenehm. Ich bin spät dran, zum Glück ist nur Matsch auf dem Auto. Ich steige ein und drehe den Schlüssel. Jammer ja-mer jaaa-mmmm sagt es, dann geht nix mehr. 2. Versuch, nix. Mist. Es hat sich ja schon angedeutet und ich habs dem Lieblingsehemann auch gesagt. Tja.
Erstmal ruf ich meine Kollegin an, sie ist bereits auf Arbeit, aber sie kann mich mit heim nehmen. Dann rufe ich bei den Schwiegereltern an. Der Schwiegervater fährt mich. Ich laufe los. Unterwegs schreibe ich dem Herrn TAC, dass das Auto nicht anspringt. Als ich bei den Schwiegereltern ankomme, ist das Auto grad frei von Schnee. Wir besprechen das weitere Vorgehen. Der SchwieVa wird erstmal meine Autobatterie laden, der Schlüssel ist zu Hause im Briefkasten. Passt.
Ich bin nur 20 Minuten später als sonst auf Arbeit. Wir haben sehr viel zu tun. Die Vorräte von Weihnachten sind anscheinend nun alle, so dass wieder mehr bestellt wird. Etwas nach 14 Uhr machen wir Feierabend. Wie abgesprochen nimmt mich meine Kollegin mit, bis zum Bäcker. Da wollen wir eh beide hin. Bis nach Hause ist es dann ja nicht mehr weit.
Nur die Große ist zu Hause. Wir rasseln direkt aneinander, so verschwindet sich schnell wieder in ihr Zimmer. Hach ja.
Ich esse eine Kleinigkeit und packe mich aufs, Sofa. Ich bin so müde und nicke ein.
Gegen 5 kommt der Herr TAC mit der Jüngsten heim. Mein Auto lebt wieder, bleibt aber vorsichtshalber über Nacht noch am Ladegerät. Der Rest des Tages wird nicht so besonders. Ich mach mir Gedanken um einen Termin morgen und bin genervt von der Gesamtsituation. Ich bin froh, als die Jüngste im Bett ist.
Ich kann mich nicht aufraffen, noch hier zu schreiben. (Tatsächlich schreibe ich den Eintrag erst am Mittwoch abend und datiere zurück).
Montagsgrüße von TAC
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