Ist schon verrückt, wie die Zeit rennt, im zweiten Halbjahr eines Jahres empfinde ich das noch stärker als im ersten. Frau Brüllen fragt jedenfalls wieder: "Was machst du eigentlich den ganzen Tag?"
Kurz vor halb 6 geht der Wecker, wir hören Nachrichten (in den USA wurde gewählt und Byden könnte gewinnen, so versucht nun Trump, die Auszählungen zu stoppen, weil er eine Niederlage nicht akzeptieren will / nach einem Fliegerbombenfund in Chemnitz muss wohl evakuiert werden...), dann stehen wir auf. Klo, Kinder wecken, anziehen, Frühstück machen... Das Übliche. Auch üblich ist Großtöchterchens Grummel-alle-anmecker-Morgenmuffelei und Diskussionen mit Sohnemann, irgendetwas gleich zu tun, statt sich aufs Sofa zu setzen.
Die Große geht, ich sammle Wäsche ein und stelle die erste WaMa des Tages an. Herr TAC räumt den Tisch ab. Da steht die Jüngste im Raum. Oh, sie ist heute sehr zeitig wach.
Herr TAC knotet eine OP-Maske für Sohnemann zurecht. Seine Lehrerin hat gestern gesagt, er müsse ab sofort "eine richtige Maske" benutzen. Fragt man sich, was sie unter "richtiger Maske" versteht... Sohnemann wird vom Bustaxi abgeholt.
Ich gebe der Jüngsten Frühstück, Herr TAC verschwindet ins Bad zum Rasieren, ehe er sich verabschiedet. Inzwischen ist die Jüngste beim Anziehen. Ich habe nebenher das Haus gelüftet, unser Bett gemacht und beziehe gleich die Betten von Sohnemann und Kleintöchterchen frisch, die sind diese Woche dran. Großtöchterchen muss das selbst machen.