Sonntag, 19. April 2020

Wochenende in Bildern KW 16

Ein Wochenende geht zu Ende. Alu und Konsti von "Große Köpfe" sammeln wieder fotografische Einblicke in selbige.
Meine Fotos sind diesmal gefühlt sehr essenslastig. Wir haben halt viel geräumt, geputzt und sortiert, da hab ich nicht ans Fotografieren gedacht.

Samstag:
Nachdem die Jüngste die ersten zwei Nächte im neuen Haus am letzten Wochenende bis gegen 8 wunderbar durchgeschlafen hatte in ihrem neuen Zimmer, waren die Nächte in der Woche danach unterschiedlich. Fast jede Nacht war ich einmal bei ihr, danach hat sie problemlos weiter geschlafen. Heute hören wir sie kurz im Babyfon, dann ihre Tür. So öffne ich die Schlafzimmertür und rufe sie. So kommt sie zu uns und kuschelt sich in unser Bett. Schlafen ist nicht mehr.
Irgendwann stehen wir auf und frühstücken.
Danach hantieren Herr TAC und ich im Haus. Ich wasche Wäsche und hänge sie auf dem Wäscheständer raus in die Sonne. Weitere Schränke wollen ausgewischt und eingeräumt werden.
Immer wenn ich an einem entsprechenden Fenster vorbei komme, schaue ich zum Storchennest.
Im Laufe des Tages kehre ich das Haus einmal von oben bis unten durch. Manchmal frag ich mich echt, wo so viel Dreck her kommen kann...
Darüber wird Mittag. Seit etwa 3 Wochen gibts im Hause TAC einen Speiseplan. Ich sammle von allen 3-4 Essenswünsche und mache daraus einen umsetzbaren Plan. Anders gehts nicht, wenn täglich 5 Personen zu Hause sind und man wegen der nervigen (wenn auch sinnvollen) Covid19- Bestimmungen nicht täglich in den Discounter gehen mag. Heute gibts "was mit Lachs", von der Großen gewünscht.
Mittagspause. Ich gönne mir einige Zeit auf dem Sofa, freue mich an den Kommentaren zu meinem Eintrag vom Freitag (ich werde noch alle beantworten ;) und halte ein Nickerchen.
Als die Kleine wieder wach ist, gibts erstmal Kaffee für uns und Gummibärchen für die Jüngste.
Ich gehe mit der Kleinen raus in den Garten. Also in den Bereich ums Haus, wo der Mount Aushub schon weg ist oder nie war. Unser Kirschbaum steht nun tatsächlich in voller Blüte. Es ist später als sonst schon, ich befürchte, wir werden wieder nur madige Kirschen haben.
Die Jüngste matscht mit Hingabe. Sie wird dabei erstaunlicherweise nur ganz wenig nass.
Ich gehe wieder rein, hab ja noch genug zu tun. Ich schaue regelmäßig aus dem Fenster nach der Jüngsten. Irgendwann finde ich sie draußen nicht mehr. Da ist sie auf dem Weg in ihr Zimmer. Ich soll mit ihr spielen. Na gut, ein bischen...
Herr TAC hängt derweil ein paar Lampen auf. Eine ziemlich alte runde haben wir von seinem Onkel bekommen, die erhellt zukünftig den Hausanschlussraum. Großtöchterchen hat sich für eine schon vorhandene schwarze Lampe mit drei Strahlern entschieden. Herr TAC hat für diese neue, moderne, stromsparende "Birnen" bestellt, die man mit Fernbedienung dimmen oder farbig machen kann. Und im Elternbad gibts diese neue Lampe, je nach Bedarf sehr hell oder gedimmt und in der Mitte mit farbigem Licht.
Auf mich wartet noch Wäsche.
Danach gönne ich mir noch eine Runde durch den Park. Ich bin seit dem Einzug fast täglich ein Stück gelaufen, also nicht gejoggt. Da bekomme ich immer Seitenstechen, das war schon in der Schule so. Sondern halt einfach gegangen, mal schneller oder langsamer, je nach Laune.
Wieder zu Hause folgt das Abendprogramm. Die beiden Großen dürfen noch eine Ratesendung mit anschauen, diesmal gibts dabei sogar was zu knabbern.
So geht der Tag ruhig zu Ende.


Sonntag:
Der Tag scheint irgendwie kaputt zu sein. Das macht sich schon morgens bemerkbar, aber der Reihe nach.
Um 6 tapsen kleine Kinderfüße die Treppe herunter. Die Jüngste kriecht zu uns ins Bett und will dann in ihr Gitterbett. Dort schläft sie nochmal ein.
Gegen 8 stehen wir auf. Zeit für Frühstück, ohne die beiden Großen. Die halten es heute für nicht nötig, unserem Rufen zu folgen.
Heute gibts Ananas, die haben wir zu Ostern bekommen.
Sohnemann ist schlecht drauf, er widersetzt sich allen familiären Aktivitäten, redet nicht, schnauft nur und zeigt der Jüngsten Blödsinn. Da er nicht gefrühstückt hat, hat er Hunger und holt sich Süßigkeiten. Auf mein Nachfragen lügt er mich an. Das ist sehr anstrengend und zieht meine Laune runter.
Herr TAC hängt mir ein Regal für Wasch- und Putzmittel über die Waschmaschine.
Ich nehme mir eine Auszeit und gehe ausgiebig unter die Dusche. Durch die geschlossene Tür höre ich die Kinder schreien und streiten.
Zum Trocknen setze ich mich aufs Sofa.
Zeit fürs Mittagessen. Die Oma hat gewohnt viel Gulasch gekocht, wir bekommen davon geliefert. Ich koche Reis und Broccoli dazu. Alle Kinder sind im Hauptraum, keiner deckt auf meine Aufforderung den Tisch. Sohnemann verschwindet, die Kleine hinterher. Die Große kümmert sich dann doch ums Tischdecken.
Ich gehe die Kleine holen und sag Sohnemann nochmal Bescheid. Er kommt nicht. Hach ja.
Im Hause TAC sind Frühstück, Mittag und Abendbrot Pflicht. Wer keinen Hunger hat, was ja passieren kann, sitzt trotzdem dabei. Meine Erfahrung hat nämlich gezeigt, dass "kein Hunger" eher heißt, "ich will lieber das weiter machen, was ich grad mache".
So hole ich Sohnemann und tatsächlich will er was essen.
Dann ist Mittagspause. Die Kleine soll schlafen. Deshalb soll Sohnemann sich leise beschäftigen. Macht er nicht. Die Kleine schläft nicht.
Am Nachmittag fahren wir zur Übergangswohnung. Wir wollen noch paar Sachen holen. Es gibt Kaffee im Garten.
Später gönne ich mir wieder einen Spaziergang. Es ist sonnig, aber sehr windig. Kurz nach diesem Foto setze ich meine Kapuze auf, weil ich sehr empfindliche Ohren habe.
Nach dem Spaziergang ist meine trübe Laune weg.
Der Rest des, Tages ist unspektakulär.
Die Kleine will nicht ins Bett, denn " is bin nis müde", legt sich dann aber bereitwillig hin und schließt die Augen. Auch Sohnemann geht ins Bett. Die Große wollte noch mit einer Freundin telefonieren.
Ich setze mich aufs Sofa und schreibe diesen Eintrag. Herr TAC liegt auf seiner Sofaseite und schläft.

Wochenendgrüße von TAC

2 Kommentare:

Zunächst einmal lese, freue und bedanke ich mich herzlich über jeden Kommentar.
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