Dienstag, 9. April 2019

Abschied von Ebony

Anfang August 2002, vermutlich am 4. oder 5., erblickte das kleine schwarz-weiße Kätzchen das Licht der Welt. Wobei, das stimmt nicht, Katzenbabys kommen blind zur Welt. Seine Zukunft war ungewiss, denn meine Eltern waren dagegen, dass wir zu unserem Kater ein zweites Kätzchen dazu wollten. Ich steckte in der Ausbildung, Herr TAC stand kurz vor der Diplomarbeit und unsere Beziehung wackelte gerade ziemlich. Genau deshalb haben wir das Geburtsdatum auch nicht aufgeschrieben.
Letzten Endes war die Schwiegermutter diejenige die meinte, sie würde für den Unterhalt des blinden Winzlings aufkommen.

Montag, 8. April 2019

Wochenende in Bildern KW 14

Auch nach diesem Wochenende sammeln Alu und Konsti fotografische Eindrücke.

Samstag:
Unser Tag beginnt mit Ausschlafen und nachdem die Kleine wach ist mit dem Versuch, noch etwas weiter zu schlafen. Klappt nur mäßig.
Frühstück gegen 9.
Dann fährt der Lieblingsehemann zum Haus.
Ich bleibe mit den Kindern in der Übergangswohnung, lege Wäsche und versuche, Sohnemann  zur Erledigung seiner Schulaufgaben zu motivieren.
Mein Vater fährt mit dem Moped zur Werkstatt, um eine Lampe für den Scheinwerfer seines Autos zu kaufen.
Die Mädchen gehen in die Badewanne.
Bis dahin alles gut. Jetzt wirds chaotisch.

Sonntag, 7. April 2019

Rundgang durchs alte Haus - Teil 2 (Dachboden)

Wir steigen erstmal ganz nach oben auf den Dachboden und bleiben an der Treppe stehen. Hier gibt und gab es kein Geländer. Meine Eltern hatten irgendwann in meiner späteren Kindheit mal eine Klappe eingebaut. Die diente nicht irgendwelcher Unfallvermeidung sondern schlicht als "Wärmedämmung". Kurz: Sie hielt im Winter die eisige Kälte oben.
In dieser Nische, gleich bei der Treppe lagerten wir das Weihnachtszeug.
Und gegenüber leere Kartons.

Freitag, 5. April 2019

WMDEDGT? im April 2019

Der Kalender zeigt den 5. April, Zeit zum Tagebuchbloggen oder anders gefragt: "Was machst du eigentlich den ganzen Tag?" Frau Brüllen sammelt monatlich alle Einträge dazu aus der Bloggerwelt.

Ich drehe mich im Schlaf um und bin noch nicht ganz fertig damit, als der Wecker sich meldet. Mist, ich wollte gerade den Traum wechseln.
Also raus schleichen, Klo, zu Sohnemann zum Wachkuscheln. Zum Glück setze ich mich immer nur auf die Bettkannte, im Liegen wäre ich heute augenblicklich wieder eingeschlafen. Überhaupt sind heute morgen alle noch besonders müde. Zum Glück ist morgen Samstag und wir können ausschlafen.
Das Morgenprogramm absolvieren wir weitestgehend problemlos. Alle zu müde zum rumzicken oder streiten.
Erstaunlich pünktlich sitzen die drei im Ersatzauto. Das vom Herrn TAC ist in der Werkstatt. Eigentlich wegen eines Geräusches, aber bei der Gelegenheit wurde gleich mit festgestellt, dass der Marder wohl Appetit auf Lambda-Sonde hatte. In meinem Auto hat er die Schläuche für die Wischwasseranlage komplett durch gekaut, wie ich gestern entdeckt habe. Dass kein Wasser mehr kommt, hab ich schon länger bemerkt, nur eben das "Nachfüllen" vergessen. Derzeit bekommt mein Auto also eine "Motorwäsche", sobald ich Wischwasser pumpen will.

Donnerstag, 4. April 2019

Rundgang durchs alte Haus - Teil 1 (Außen)

Im Jahr 2016 haben wir das Nachbarhaus abgerissen. Bevor es soweit war, habe ich im Haus noch einmal Fotos gemacht und hier im Blog einen virtuellen Rundgang veröffentlicht. Das möchte ich auch diesmal wieder tun.

Zur Geschichte des Hauses können wir nicht so viel sagen.
Wir vermuten, dass es um 1850 herum errichtet und einfach mit Hilfe von zwei "Säulen" ans Nachbarhaus angebaut wurde. Es hat zum Nachbarhaus hin keine eigene Wand, was man gut an einem zugemauerten Fenster auf dem Dachboden erkennen kann. Das zeige ich im nächsten Teil des Rundganges.
Als meine Mutter ein Kind war, haben in dem Haus zwei Familien gewohnt, später nur noch eine, Familie G. Als diese sich ein neues Haus gebaut hatten, fragten sie meine Eltern, die zu diesem Zeitpunkt mehrere Jahre zusammen waren, ob sie das Haus kaufen wollen. Natürlich sagten diese Ja, in zweierlei Hinsicht, denn zu DDR-Zeiten musste man verheiratet sein, um ein Haus kaufen zu können. 1977 heirateten meine Eltern und mein Vater baute etwa 4 Jahre lang das Haus aus nach dem "neuesten Stand der Sanierungsmöglichkeiten", die aber in der DDR recht begrenzt waren.
Als ich etwa 3 war, also 1981, zogen wir ein.
Kurz nach der Wende zogen meine Eltern in den Nachbarort ins Haus meiner Großeltern väterlicherseits und mein Opa mütterlicherseits zog aus dem Nachbarhaus in dieses. Ich bekam ein neues Zimmer und wohnte in der Woche hier, denn die Busanbindung zum Gymnasium war von hier aus besser.
2000 zog mein Opa endgültig ins Erdgeschoss und wir bauten eine Miniwohnung oben aus, also Küche, Wohnzimmer und Mini-Schlafraum.
2005 starb mein Opa.
2006 heirateten wir und bauten die unteren Räume aus zu Schlaf- und Kinderzimmern.

Dienstag, 2. April 2019

Alltagsschnipsel - Vom Muffeln, Warten und Sprechen

Zeitumstellung.
Im Herbst ist das absolut kein Problem. Da gibts ja gefühlt eine Stunde dazu. Aber im Frühling fehlt die Stunde. Wir sind alle fünf Morgenmuffel.
Und wenn vier davon gefühlt schon halb 5 statt halb 6 aufstehen müssen, morgenmuffelt es im Hause TAC noch mehr als sonst...

* * * * * 

"Wann gehts denn endlich los?" fragt mich die Kassiererin an der Discounterkasse, die gleich um die Ecke wohnt.

"Hallo" grüßt mich die Nachbarin und will schon weiter gehen, als ich die Post aus dem Briefkasten hole. Dann dreht sie sich um, als hätte sie was vergessen. "Und hier?" fragt sie und zeigt aufs Haus.

Montag, 1. April 2019

Wochenende in Bildern KW 13

Wie jede Woche sammeln Alu und Konsti von "Große Köpfe" Einblicke in Familienwochenenden.

Freitag:
Es ist Kinderkleiderbörsenwochenende. D. h. ich bin bereits am Freitag als Helfer dabei. So fahre ich mit Sohnemann und Kleintöchterchen los zu den SchwiegerGroßeltern. Sohnemann bleibt da, Großtöchterchen, die nach der Schule dorthin ist kommt mit. Großes Hallo unter den Helfern, dann Kaffee und Kuchen. Viel Zeit bleibt nicht, dann bringen die ersten ihre Artikel. Wir hatten vorher überlegt, evtl. ein zweirädriges kleines Laufrad zu kaufen für die Kleine und tatsächlich steht genau eines da. Der Sattel ist zu hoch für die kurzen Beinchen aber drauf schieben lässt sich die Kleine lachend. Gekauft.
Die Mädchen gehen raus auf den Spielplatz, ich sortiere Sachen auf die Tische.
Herr TAC kommt, nimmt die Kleine mit. Nun hat die Große Zeit zu stöbern und sammelt Berge an Kleidung und Büchern, die sie alle haben will...