Dienstag, 14. April 2020

Eine Woche - (Oster-) Montag

Es war die zweite Nacht im neuen Haus und ich habe wieder sehr gut geschlafen. Es ist kurz vor 8 und noch alles ruhig. Die Jüngste hat wieder in ihrem Zimmer geschlafen. Ich schaue nach ihr, sie scheint noch zu schlafen. Als ich die Treppe wieder runter will, kommt sie mir hinterher gesaust. Das macht sie seit einiger Zeit: sich schlafend stellen.
Auch Sohnemann kommt kuscheln. Dann aufstehen, anziehen, frühstücken.
Nach dem Frühstück räume ich die Küche auf, den Geschirrspüler ein, kehre den Hauptraum, sammle Schmutzwäsche und sortiere sie. Der Berg wird inzwischen ganz schön hoch. In der Übergangswohnung haben wir die Waschmaschine meiner Mutter mit benutzt.
Unsere war eingelagert. Dann ging die der Schwiegereltern kaputt und wir haben ihnen unsere gegeben, da wir eh eine größere brauchen. Diese ist nun bestellt, kommt vorraussichtlich am Mittwoch.
Draußen ist es heute trüb und kalt. Manchmal denke ich dran, am 12. April ein Foto vom Kirschbaum zu machen. Diesmal halt mit einem Tag Verspätung. Er steht in voller Blüte.
Am Fenster sind Marienkäfer. Wir haben sie mit den Pflanzen mitgebracht. Die Jüngste beobachtet und will sie raus lassen. Ich nehme einen Brief, lasse den einen drauf klettern und schüttle ihn zum Fenster raus. Schwups - da fliegt das Schokoladentäfelchen direkt hinterher. Es war ein süßer Ostergruß von der Kantorin.
Ich räume hier und da, Herr TAC ebenfalls. Die Kinder sind hauptsächlich in ihren Zimmern. Darüber wird Mittag. Wir fahren zu meinen Eltern. Bis vor 2 Tagen haben wir eh da gewohnt und auf dem Papier tun wir es noch (Zweitwohnsitz). Das Einwohnermeldeamt hat derzeit geschlossen.
Wir packen weiteres Zeug zusammen. Ich nehme sämtliche Vorräte mit und alles Kosmetik (Duschgel, Kämme und Bürsten, Rasierzeug, Haargummis, Ersatzzahnbürsten und Zahncremes, ...). Herr TAC packt unter anderem den Fernseher ein. Und der große Korb mit der Schmutzwäsche kommt auch noch mit, der Mount Wäsche wächst munter... Wir laden in die Autos, was so rein passt.
Meine Mutter hat gekocht, zu Acht sitzen wir am Tisch.
Seit unserem Auszug am Samstag hatte meine Mutter Langeweile. Unser Übergangswohnzimmer ist bereits gesaugt, manches schonmal vorsortiert.
Wir packen noch Gläser ein und stellen Dinge bereit, die meine Eltern am Nachmittag mitbringen können. Sie sollen zum Kaffee zu uns kommen.
Wir fahren nach Hause, wo wir erstmal die Kleine hinlegen. Sohnemann verschwindet direkt in sein Zimmer.
Wir räumen die Autos aus. Die Große hilft uns - unaufgefordert. Wie wunderbar. Dann will sie die obere Treppe auspacken. Gerne!
Ich räume Küchenschränke ein und bemühe mich dabei um eine sinnvolle Sortierung.
Herr TAC hantiert mit der Technik.
Später hat die Große keine Lust mehr und ich packe die restlichen 4 Stufen aus. Gar nicht so einfach, hier ist wohl doch schon mehr Sonne gewesen, der Kleber ist hartnäckig.
Eigentlich wollte ich in der Mittagspause gerne den gestrigen Blogeintrag schreiben, aber da so viel zu tun ist, ist plötzlich schon Nachmittag. Die Kleine wird wach, Kaffeezeit.
Wir sitzen lange am Tisch und plaudern. Sohnemann spielt mit den Großeltern sein neues Spiel. Die Regeln sind echt supereinfach, eine Runde dauert nicht lange und es macht Klein und Groß gleichermaßen Spaß. Perfekt also.
Dann verabschieden sich die Großeltern. Eigentlich wollte ich gerne noch eine Runde gehen. Doch meine Eltern hatten ja nochmal Sachen mitgebracht, die nun eingeräumt werden. Und wie so oft in letzter Zeit kehre ich mal wieder... Diesmal im Treppenhaus unten.
Doch dann, so nach halb 7 gehe ich wirklich nochmal raus. Ich beschließe, heute mal nicht in den Park sondern in die Oberstadt zu laufen. Ich komme an der Adventkapelle vorbei.
Dort ist mit Bildern und kurzen Texten der Kreuzweg dargestellt. Und am Ende steht das Kreuz. Ich nehme einen Stein, spreche innerlich ein Gebet und lege den Stein ins Kreuz.
Das ist eine wunderbare Idee von der Adventgemeinde gewesen. Kurz innehalten im Gehen...
Als ich weiter laufe, schreibe ich C eine Nachricht. Sie ist Wegbegleiterin für mich und meine Kinder und gehört der Adventgemeinde an. Ich bedanke mich stellvertretend bei ihr. Sie gibt das sicher weiter.
Über das wunderbare Miteinander der verschiedenen Gemeinden in unserem Ort habe ich hier im Blog schon mehrfach geschrieben.
In der Oberstadt mache ich einen Schaufensterbummel. Diese Pfannen wecken mein Interesse. Soweit ich das verstehe sind sie aus Emaille, haben einen sehr schön hohen Rand, es gibt sie in verschiedenen Farben, sie sind induktionsgeeignet. Ich glaube, wenn die Läden wieder öffnen, gehe ich da mal hin.
Viele Läden haben wir nicht mehr, die meisten haben geschlossen, aus Mangel an Kunden oder weil die Inhaber das Rentenalter erreicht und keinen Nachfolger haben.
Gegen 8 bin ich wieder zu Hause. Die Patenfamilie der Jüngsten war da und hat ihr eine kleine Osterüberraschung gebracht. Wie schön. Wenigstens beim dritten Kind scheint meine Hoffnung aufzugehen, dass das Kind zum Paten außerhalb der Familie eine Bindung aufbauen kann. Ich wollte immer gerne, dass die Kinder einen Ansprechpartner haben, der nicht zur unmittelbaren Familie gehört. Die Große hat immerhin ab und zu per Handy Kontakt zur Frau ihres Patenonkels. Sohnemann hat zu seiner Patentante gar keinen Kontakt mehr, seit sie vor paar Jahren weg gezogen ist. Das find ich schade, kann es aber auch verstehen.
Ich setze die Jüngste in die Badewanne, was sie sehr genießt. Danach essen wir zwei noch was (die anderen drei haben keinen Hunger) und ich bringe sie ins Bett. Es ist inzwischen halb 10. Deshalb schicke ich auch die Großen ins Bett. In ihren Zimmern sind sie ja schon.
Sofazeit für mich. Herr TAC kruschelt noch im Erdgeschoss herum und kommt später dazu. So schreibe ich endlich den gestrigen Blogeintrag.
Und dann ist Schlafenszeit.

Ostergrüße von TAC


Und damit ist mal wieder "Eine Woche" um. Alle Wochen, die ich ausführlicher gebloggt habe, finden sich im Reiter oben.

2 Kommentare:

  1. Wie schön, dass ihr so gut im neuen Haus angekommen seid. Ich wünsche Euch alles Gute.

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Zunächst einmal lese, freue und bedanke ich mich herzlich über jeden Kommentar.
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