Samstag, 30. Mai 2020

Eine Woche - Freitag

Wie so oft beginnt dieser Tag viel zu früh mit dem Wecker dreiviertel 6. Sohnemann muss in die Schule. Morgenprogramm wie üblich. Als er halb 7 im Bustaxi sitzt, starte ich eine Ladung Wäsche und Herr TAC geht unter die Dusche. Er hat heute einen Termin und muss zur Arbeitsstelle. Ich setze mich aufs Sofa, aber nicht lange. Schon kurz nach 7 meldet sich die Jüngste. Da sagt der Papa ihr noch guten Morgen und verlässt danach das Haus.
Morgenprogramm mit der Kleinen.
Es folgt das Übliche: Hier und da paar Handgriffe, die große Tochter wecken, Wäsche legen...
Als die Kleine sich in ihrem Zimmer selbstvergessen beschäftigt, mach ich was Schönes...
Mehr verrate ich an dieser Stelle nicht.
Ich brauche noch Verpackungsmaterial. In den Paketen vom Möbelhaus ist manchmal was sehr brauchbares drin, so packe ich die verbliebenen Pakete (Kleiderschrank für die Große) aus. Leider ist das Gesuchte nicht dabei. Ich behelfe mich anders, geht auch.
Derweil kommen mein Bruder und der SchwieVa, um den Hänger wieder zu füllen. Die Kleine will mit raus, als ich nach ihr sehe, winkt mich mein Bruder ran. Ich soll auf dem Hänger mit schaufeln. Zu tun hab ich auch im Haus genug, aber das geht vor. Rein in die Gummistiefel, rauf auf den Hänger.
Darüber wird Mittag. Ich starte die Waschmaschine neu.
Paar Wochen kamen wir mit Speiseplan prima zurecht. Für die aktuelle Woche hab ich das irgendwie verpasst. So muss ich mir spontan was einfallen lassen. Ich schaue die Vorräte durch und entscheide mich für Gemüseeintopf. Das geht recht schnell und mögen alle. Die Kartoffelschalen nimmt mein Bruder gleich für die Hasen mit.
Sohnemann kommt aus der Schule.
Die Jüngste schaut in der Küche vorbei und kostet Würstchenscheiben. Ich muss sie schnell in den Topf tun, sonst sind keine mehr für den Eintopf übrig.
Ich esse mit den Kindern. Als wir fertig sind, schreibt der Lieblingsehemann, dass er etwa in 45 Minuten da ist. So lasse ich den Topf gleich stehen.
Ich bringe die Jüngste ins Bett und setze mich aufs Sofa, wo ich den Eintrag zu Donnerstag fertig schreibe. Her TAC kommt heim, wärmt sich Eintopf auf und isst. Nebenher unterhalten wir uns. Ich bin so müde. Herr TAC will gleich weiter machen, aber ich brauche ein Nickerchen. 20 Minuten.
Dann gehts weiter mit Kleinigkeiten, die keiner bemerken wird, weil es einfach "normal" ist.
Klopapierhalter und variable Küchenregale beispielsweise...
Dafür braucht es Löcher in den Wänden. Mein Lieblingsehemann ist zwar Schreibtischtäter im Berufsleben, hat aber wunderbarerweise auch handwerkliches Geschick. Hab ich schonmal erwähnt, dass er das Beste ist, was mir passieren konnte? Neben den Kindern natürlich... Aber die wären ja ohne ihn auch nicht dieselben ;)
Und wo ich grad so schön dabei bin, mache ich gleich noch ein 12tel-Blick-Foto.
Kaffeezeit. Noch ehe wir ausgetrunken haben, kommt unser Bekannter mit dem Traktor und holt den Hänger.
Wir kruscheln, bis er wieder kommt. Ein letztes Mal noch wird der Hänger rein rangiert. Morgen vormittag wird er nochmal beladen. Sollte dann noch was übrig sein, werden wir das mit kleinem Hänger selbst wegfahren oder im Garten verteilen.
Weiter gehts im Haus an der Garderobe. Da fehlten noch Haken, die der Herr TAC aufhängt. Ich sortiere die Jacken und sauge den Dreck weg. Die Kleine ist mal bei uns, mal bei ihren Geschwistern.
Ich flitze nochmal schnell in den Discounter.
Die beiden Jüngeren schauen PawPatrol. Wär nicht meine Wahl, aber vor allem die Kleine singt begeistert mit.
Schon ist Zeit fürs Abendbrot. Als wir damit fertig sind, ist es fast 21 Uhr, Schlafenszeit für die Kleine. Ich wasche ihr im Waschbecken die Füße, sie jauchzt, als das Wasser sie kitzelt.
Dann wirds ruhig im Hause TAC. Ich setze mich aufs Sofa, hab mir was zum Häkeln rausgesucht, aber bleibe am Tablet hängen. Herr TAC kruschelt irgendwo unten rum.
Es ist schon wieder viel zu spät, als wir ins Bett gehen.

Freitagsgrüße von TAC

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