Sonntag, 31. Mai 2020

Eine Woche - Samstag und WiB KW 22

Alu und Konsti von "Große Köpfe" sammeln wieder fotografische Einblicke in Familienwochenenden. Unser Wochenende schreibe ich diesmal nach Tagen geteilt auf.

Kurz nach 7 brabbelt es im. Babyfon, die Jüngste ist wach. Wir versuchen, noch bischen zu schlafen, klappt nicht wirklich. So darf die Kleine zum Kuscheln kommen.
Dann aufstehen, anziehen, Frühstücken... das Übliche.
Weiter gehts mit Kleinigkeiten. Hinters Sofa kommt eine schmale Regalleiste, an der Stelle brauchen wir Ablagefläche. Da stehen Handys und Tablets, wenn sie geladen oder nicht gebraucht werden, eine Lampe kommt hin, die ich zum Handarbeiten abends auf dem Sofa brauche...
Wohin ich auch sehe, wartet Arbeit auf mich. Trotzdem nehme ich mir die Zeit und schreibe den Freitagseintrag.
Herr TAC bringt die Post hoch. Die "rote 5" ist gekommen. Herr TAC hatte an den Ersatzteilservice geschrieben, weil die Jüngste die Karte geknickt hatte und sie so erkennbar ist für alle.
Inzwischen sind mein Bruder, mein Vater und mein SchwieVa da. Sie buddeln draußen noch eine Runde. Die Jüngste will auch raus und schaukeln. Später sitzt mein Vater neben ihr an der Schaukel und schubst sie immer wieder an.
Ich kümmere mich um die Wäsche, meine Gedanken gehn auf Wanderschaft. Das ist heute nicht so positiv.
Es ist fast Mittag. Ich mach schnell die Päckchen fertig, die ich noch wegbringen will. Herr TAC meint, das schaff ich nicht mehr bis die zu machen, ich soll da bleiben. Das war der berühmte "Tropfen", ich knalle den Autoschlüssel hin und bin auf ganzer Linie unzufrieden, mit mir und allem Drumrum. Daraufhin schreibe ich einen sehr emotionalen Blogeintrag, den ich aber nicht veröffentliche und das vermutlich auch nie werde. Beim Stöbern entdecke ich einen Eintrag bei Babajeza, der mir echt gut tut.
Danach gehts mir soweit wieder "gut", dass ich Mittagessen aufwärme. Es gibt die Reste der letzten beiden Tage: gebratene Nudeln oder Gemüseeintopf.
Sohnemann kommt zu spät. Er war mal wieder "Fahrrad fahren" bei der Oma. So muss er essen, was übrig ist.
Mittagspause. Eigentlich hab ich keine Zeit, aber ich lege mich trotzdem hin und schlafe etwa eine halbe Stunde. Herr TAC ist schon wieder draußen. Er hat die Garage gekehrt und den Platz der zukünftigen Sitzecke vorbereitet. Wir wollen heute mit der Familie grillen.
Wir überlegen, was wohin soll. Ich bin dünnhäutig und reagiere über, als Herr TAC eine Nachfrage stellt. Und ich friere, so geh ich wieder rein und koche Kaffee. Nur die Mädchen sind da, Sohnemann ich schon wieder "radfahren".
Ich muss nochmal in den Discounter. Kurz bevor ich da bin, fällt mir ein, dass ich mein Tuch vergessen habe. Mist. Ist nicht mein Tag. Zum Glück sind grad Freunde draußen im Garten, die mir ne "Schnuffi" leihen. Obst und Gemüse sind im Discounter fast leer gekauft. Ich hab also keine Auswahl, nehme Tomaten und Gurken in Plastik mit.
Auf dem Rückweg gebe ich die Schnuffi zurück und halte einen kurzen Schwatz mit L, die gerade ein buntes Schloss aus einer Europalette mit Fenstern bemalt.
Schnell zurück nach Hause, die ersten Gäste sind da. Ich bereite drinnen das Grillen vor, Herr TAC draußen.
Es wird ein netter Abend. Der kalte Wind hat sich gelegt und die Sonne guckt zwischen den Wolken vor. So friere ich wenigstens nicht die ganze Zeit. Als es dann nach 8 wieder kälter wird, verabschieden sich die Gäste und wir gehen rein. Ich räume den Geschirrspüler ein und starte ihn.
Schlafenszeit für die Jüngste. Sohnemann folgt etwas später.
Herr TAC schaltet den Fernseher an. Ich schreibe den Blogeintrag zum 12tel Blick fertig, veröffentliche ihn und stöbere durch die Blogs der anderen Teilnehmer.
Herr TAC schaltet auf den Film über Luther um und schläft den an. Ich schaue bis zum Ende.
Schon wieder so spät, als wir ins Bett gehen.

Samstagsgrüße von TAC

(weiter zum Sonntag)


Rückblick:
KW 22/ 2019

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