Das Morgenprogramm läuft ab wie immer.
Die Jüngste meldet sich gegen viertel 8 das erste Mal. Irgendwann erzählt und singt sie, da gehe ich sie holen. Ich erzähle ihr, dass wir heute den Mick besuchen, das ist die Handpuppe in der Krabbelgruppe. Sie freut sich sehr darüber.
Unsere gemeinsamen Morgenroutinen klappen ebenfalls reibungslos. Nebenher packe ich zusammen, was wir für die Krabbelgruppe brauchen. Leider bin ich noch nicht einkaufen gewesen, wir haben fast kein Obst und Gemüse mehr da.
So fahren wir erst noch in den Discounter. Obst, Gemüse, Milchprodukte Konserven und Wurst haben volle Regale. Etwas leerer siehts aus bei Nudeln, Reis und Küchenpapier. Die Veräuferin an der Kasse sagt, sie haben gestern nachmittag erst Lieferung bekommen. Es wäre sehr viel leerer gewesen. Ahja.
Wir liegen gut in der Zeit. So kann ich in Ruhe den Raum im Gemeindehaus vorbereiten und Obst schnippeln.
Die Jüngste hatte direkt nach dem Bällebad verlangt. Und nach den Bausteinen, so ist sie beschäftigt.
Die erste Mutter mit ihren 2 Kindern kommt, wir unterhalten uns. Die Kinder spielen, bis alle da sind. Wir sind diesmal 5 Mütter mit 8 Kindern. Es ist eine schöne Zeit mit guten Gesprächen. Ausnahmsweise steht Corona mal nicht im Mittelpunkt.
Gegen halb 12 verabschiedet sich auch die letzte Mama. Wir räumen fertig auf und fahren zur Übergangswohnung. Als wir die Treppe hoch steigen, hört die Jüngste Tellerklappern bei meiner Mutter. Mittagessen. Sie will gucken, was es bei der Oma gibt, kosten und schließlich mitessen. Ist mir recht, so räume ich die Einkäufe und Krabbelgruppensachen weg und die Waschmaschine aus.
Inzwischen ist die Jüngste fertig, ich bringe sie ins Bett und hänge gleich nebenan die nicht-trocknergeeignete Wäsche auf.
Mein Bruder erwartet mich. Er war vormittags in unserem Haus. Im großen Raum wurden heute die Wände fertig geputzt mit einem Zierputz. Ein Handwerker aus dem Dorf und ein Kollege haben das gemacht. Mein Bruder meint, wir sollten es noch länger trockenheizen und -lüften, ehe wir einziehen. Die Wände wären noch feucht. Und wir sollten am besten versuchen, die Küche zwar liefern zu lassen, aber den Aufbau verschieben. Das demotiviert mich ziemlich. Für den Rest des Tages hab ich so eine negative Grundstimmung in mir.
Mein Mittagessen ist heute Vollkornbrot mit Käse. Mittagspause.
Kurz vor 15 Uhr muss ich die Jüngste wecken. Und leider müssen wir uns beeilen. Der Bus der Großen kommt halb 4 am Markt an und vorher muss ich Sohnemann bei der SchwiegerOma abholen, sie hat was vor. Und meine Mutter ist auch noch nicht da, so muss ich die Kleine mitnehmen.
Sohnemann hat schlechte Laune. Die Jüngste ist knietschig.
Wir schaffen es, genau mit dem Bus am Markt zu sein. Leider gibts grad keinen Parkplatz, ich fahre noch eine Runde und halte ungünstig, dass die Große einsteigen kann. Inzwischen ist ein Parkplatz frei, so kann ich wenigstens noch schnell Geld am Automaten holen.
Dann fahren wir zum Haus. Ich lüfte und schaue mir den großen Raum an.
Sieht gut aus. Zumindest auf den ersten Blick. Bei genauerem Hinsehen ist es noch etwas fleckig. Das trocknet hoffentlich noch gleichmäßig.
Sohnemann erklimmt derweil den Mount Aushub... Es ist feucht, seine Schuhe...
Die Jüngste sitzt die ganze Zeit im Auto. Als sie merkt, dass wir zur Übergangswohnung zurück fahren, protestiert sie. Als wir ankommen, will sie nicht aussteigen und brüllt.
Hach ja.
Herr TAC kommt von Arbeit, es gibt Kaffee.
Der restliche Tag zieht sich wie Kaugummi. Die Stimmung ist nicht besonders schön. Sohnemann will Computer spielen, darf er, aber nicht das Spiel, was er will. Einige Zeit ist er wütend, dann verschwindet er ohne ein Wort zu meinen Eltern und schaut fern. Herr TAC und die Jüngste gehen noch bischen raus. Ich schreibe einen Text für die Bücherstube, der längst hätte fertig sein sollen. Die Große hat sich mit Laptop in ihr Zimmer verzogen.
Es wird Zeit, Abendbrot zu machen. Natürlich stehe ich mal wieder alleine in der Küche, denn alle anderen sind plötzlich verschwunden oder haben was ganz wichtiges zu tun. So fange ich auch alleine zu essen an, woraufhin die Jüngste wieder los brüllt.
Irgendwann sitzen dann doch alle am Tisch und danach gehts einigermaßen friedlich zum Abendprogramm über. Als die beiden jüngeren Kinder im Bett sind, besprechen Herr TAC und ich noch Wichtiges zum Haus.
Die Große sitzt mit Handy auf dem Sofa und geht dann auch schlafen.
Herr TAC fährt noch ein Rennen am Computer, ich lese im Internet, Blogs und Nachrichten. Eigentlich wollte ich häkeln, aber dazu kann ich mich nicht aufraffen. Gegen 10 gehe ich schlafen.
Ja, es gibt auch solche Tage...
Dienstagsgrüße von TAC
Mittwoch, 4. März 2020
Eine Woche - Dienstag
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3 Kommentare:
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Ich drück Dir die Daumen für die Küche....
AntwortenLöschenOhje, solche Tage kenne ich auch. Da klappt einfach gefühlt nichts nach Plan. Ich hoffe, Euer Tag war heute besser! Schicke Dir eine kurze Umarmung von Mama zu Mama!
AntwortenLöschenMuschelmaus, wir werden beim ursprünglichen Plan bleiben.
AntwortenLöschenDass wir erstmal weiter gut heizen und lüften müssen, wissen wir.
Rosenstern, dankeschön. Ja, der Tag war viel besser. Manchmal ist halt einfach der Wurm drin, und im Familiengefüge ist es eh so, dass es Auswirkungen auf alle hat, wenn es einem nicht so gut geht.