Sonntag, 9. September 2018

Eine Woche - Samstag

Wir beginnen mit Ausschlafen. Das war dringend nötig nach der Woche, die Kleine gönnt uns das bis fast 8. Dann weckt sie uns fröhlich mit Gebrabbel. Wir bleiben noch einige Zeit im Bett, gegen halb 9 stehen wir auf.
Wir frühstücken ohne Sohnemann, der schläft noch.
Herr TAC muss los. Er bringt heute vormittag seine Eltern und seine Schwester zum Zug, die in den Urlaub fliegen wollen.
So ist es an mir, den sich inzwischen schlafend stellenden Sohnemann zum Aufstehen zu bewegen. Gegen 10 will ich los, die Großen wollen/sollen mit. Es braucht einiges an Kraft, doch schließlich sitzen wir kurz nach 10 im Auto und parken an unserem Haus. Wir haben noch etwas Zeit, bis um 11 die neue Bücher-Telefonzelle an der Bücherstube eröffnet wird. Töchterchen will schon zum Fahnenfest, darf sie. Sie kennt ja die Uhrzeit. Sohnemann will auch, aber nachdem er gestern unzuverlässig war, muss er heute bei mir bleiben. Er geht ein Stück, aber nur bis zu den Nachbarn. Ich hole meine Tasche ab, Sohnemann will da bleiben. Ich gebe ihm 20 Minuten bis ich ihn abhole.
In der Zwischenzeit packe ich meine Tasche um, hole den Kinderwagen aus dem Haus, lasse die Kleine schaukeln...
Dann wieder bei den Nachbarn klingeln, Sohnemann will nicht mit, er will lieber bei den Nachbarskindern bleiben. Ich schlage vor, dass die beiden mitkommen können, das wollen sie gerne. Der Herr TAC ist inzwischen auch wieder da und begleitet uns.

Samstag, 8. September 2018

Eine Woche - Freitag

Auch dieser Tag beginnt gefühlt viel zu früh. Wir sind alle müde, aber das Wochenende und damit einhergehendes Ausschlafen ist nahe. Das Morgenprogramm läuft wie immer mit ständigem Anstupsen der Kinder. Halb 7 schließe ich die Tür wieder ab und setze mich an den Rechner, wo ich mal kurz bei den anderen nachlese und den gestrigen Eintrag tippe.
Gegen 8 meldet sich die Kleine. Ich hole sie aus dem Bett, mache sie tagfein und wir gehen zu meiner Mutter rüber. Kurz danach kommt auch der Opa mit frischen Brötchen und wir frühstücken (ein zweites Mal).
Während wir so sitzen, klingelt das Telefon, meine Mutter geht ran... und bekommt die Krise... Sie hat gestern abend vor lauter Geburtstagsfeierei vergessen, arbeiten zu gehen. Schöner Mist. Aber kann passieren...
Der Vormittag vergeht auch wie immer mit Hausarbeit. Ich räume das Wohnzimmer wieder auf, stelle Dinge in den Geschirrspüler, starte eine WaMa, sauge das Wohnzimmer... Die Kleine ist mal bei mir, mal bei meiner Mutter.
Mittags wärmen wir uns Pizza von gestern abend auf. Dann Mittagspause, die Kleine im Bett, ich auf dem Sofa mit Häkeln und Nickerchen.
Nach etwa 2 Stunden ist die Kleine wieder wach. Ich erledige noch diverse Handgriffe, dann fahre ich mit der Kleinen zur SchwiegerOma, wo die Großen "geparkt" sind. Also ich weiß nicht, was mit den heutigen Kindern los ist... Als ich komme, mault die Große mich an, weil genau jetzt die Serie im Fernsehen kommt, die sie unbedingt schauen will. Und Sohnemann mault mich an, weil er passend zu seinem Übungsheft in Mathe an Omas Laptop Aufgaben lösen darf.
Hach ja.

Freitag, 7. September 2018

Eine Woche - Donnerstag

Halb 6 flüstert mein Lieblingsehemann leise: "Alles Gute zum Geburtstag!" "Danke." sage ich, da meint er: "Oh, wir haben ja noch 5 Minuten bis zum Wecker." Lächelnd kuschle ich mich an ihn, bis der Wecker ihn zum aufstehen zwingt. Kurz nach ihm schleiche ich ebenfalls aus dem Zimmer, die Kleine ist heute nicht wach geworden.
Dafür sind die Großen total aufgedreht. Es ist nicht so leicht, erstmal die Morgenroutinen wie anziehen, Klo und sowas durchzusetzen.
Dann endlich dürfen sie mir in der Küche gratulieren.
Die Große bringt stolz den Kuchen, an dem sie mit Oma zwei Tage gebacken hat.
"Er ist nicht ganz so gut geworden" urteilt sie selbst. Beim Aufschneiden läuft die Füllung weg, außen ist er klebrig. "Kuchen mit Schokosoße" lachen wir. Töchterchen isst zwei Stücke zum Frühstück, Sohnemann kostet nur, er schmeckt ihm nicht. Er mault rum, ich bin genervt, weil es nichtmal an meinem Geburtstag harmonisch sein kann. Irgendwie schaffen wir es doch, die Kurve zu kriegen, so dass alle drei pünktlich im Auto sitzen.

Donnerstag, 6. September 2018

Eine Woche - Mittwoch und WMDEDGT? im September 2018

Wie immer beginnt unser Tag mit dem Wecker viel zu früh. Wir schleichen uns nacheinander aus dem Bett. Als ich zu Sohnemann ins Zimmer komme, ist er schon halb angezogen. Super. Ich werfe mich ebenfalls in Tageskleidung, als wir beide fertig sind, holen wir die erste Kuschelrunde des Tages nach.
Sohnemann geht nach unten (Klo!! Klotür schließen!!!). Ich schaue zur Großen ins Zimmer und werde angegrummelt. Hach ja.
Runter in die Küche, Frühstück machen, essen, Brotdosen füllen, Zähne putzen, Haare kämmen, anziehen und los.
Puh. Wenn die drei morgens los gefahren sind, fühlt es sich manchmal an, als hab ich schon einen Marathon hinter mir. Ich nehm die Zeitung mit rein, lege sie zu meinen Eltern auf den Tisch und setze mich an den Dienstags-Eintrag. Kurz nachdem ich fertig bin, meldet sich die Kleine. Sie übt fleißig sprechen: "Auuu, auaaa". Es klingt fröhlich, ist also wirklich nur Übung. Meine Mutter sagt, ich hab auch immer im Bett die neuen Wörter geübt.
Dann Kind aus dem Bett holen, anziehen. Es ist kurz nach 8, mein Vater ist noch nicht da. Trotzdem gehen wir rüber zur Oma, die Zeitung liest. Ich stelle schnell eine Waschmaschinenladung an. Mein Vater kommt erst kurz nach halb 9, bringt frische Brötchen mit. Wir frühstücken zusammen und unterhalten uns. Ich sehe zufällig die Flasche Fensterreiniger, die wir bestellt hatten, weil das Mittel, das zu meinem Fensterreiniger dazu war nach 2,5 Jahren aufgebraucht ist und ich es hier in den Läden bisher nicht gefunden habe. "Huch, wo kommt die denn her?" frage ich. "Ein Kollege kam und meinte, das ist doch deine Frau, kannst du mitnehmen." erklärt er und fügt hinzu: "Und da hab ich gesagt, ja, ist meine Frau, keine Ahnung, was die wieder bestellt hat." Tja, dabei war sie es gar nicht, sondern wir.

Mittwoch, 5. September 2018

Eine Woche - Dienstag

Kurz nach halb 6 schaltet der Herr TAC den Wecker aus. Die Kleine wird beim Fenster schließen wach, also ist stillen dran. Der Papa weckt inzwischen die Kinder.
Dann folgt das Morgenprogramm. Am Frühstückstisch erzählt die Große, dass sie die letzte Stunde vorm Wecker nicht mehr schlafen konnte, denn es war so komisch hell im Zimmer. Mal rot, mal grün, dann von Schatten unterbrochen... Sie hat sich nicht getraut, aus dem Bett zu steigen und nachzusehen, sonst hätte sie die Ursache gefunden: Gestern wurde eine Baustellenampel direkt beim Haus eingerichtet.
Als alle aus dem Haus sind, kümmere ich mich erstmal um den gestrigen Eintrag hier und stelle dann die Waschmaschine an. Die Kleine wird spät wach, da haben meine Eltern ihr Frühstück beendet. So frühstücken wir nur zu zweit.
Dann will sie die Welt entdecken, die Oma in deren Wohnung besuchen, zu den Hasen gehen... Das Übliche. Mal kruschelt sie bei mir, mal ist sie bei der Oma, die sich immer augenzwinkernd beschwert, dass sie gar nix mehr schafft. In Wirklichkeit genießt sie das Zusammensein mit der Kleinen sehr.
So nebenher wird die Wäsche fertig, sowohl die bereits trockene (zusammen legen), als auch die in der Maschine (aufhängen/ Wäschetrockner).
Mein Bruder leistet mir einige Zeit Gesellschaft und erzählt von seinem Wochenende. Er war beim Werner-Rennen.

Dienstag, 4. September 2018

Eine Woche - Montag

Der Wecker meldet sich 5.35 Uhr. Viel zu früh, aber nützt ja nix. Die Kleine schläft noch tief, wird nicht wach, als der Papa das Fenster schließt. Das müssen wir morgens zu machen, weil die Glocken der nahen Kirche sehr laut sind und um 7 läuten. So schleiche ich kurz nach dem Lieblingsehemann aus dem Schlafzimmer.
Erstmal Treppe runter - aufs Klo. Dann wieder Treppe rauf, bei der Großen rein schauen, angegrummelt werden, zu Sohnemann setzen, Decke weg ziehen, ihn auf meinen Schoß nehmen, kurz kuscheln. Zum Anziehen auffordern, Mücke entdecken, erschlagen, Blutfleck an der Wand, Taschentücher suchen und finden, Blutfleck weg wischen, Mücke von den Fingern wischen, mich selbst anziehen. Sohnemann runter schicken, mit Erinnerung ans Klo. Bei der Großen rein schauen, angegiftet werden, selbst runter gehen, Sohnemann aus der Küche zum Klo schicken (später, wenn er selbst dran denkt, ist Aufbruch und keine Zeit mehr), ihn ermahnen, die Tür zu schließen.
Herr TAC steht in der Küche und rasiert sich. Ich beginne, Frühstück hin zu räumen.
Dann Frühstücken, sogar die Große ist einigermaßen pünktlich am Tisch. Mit Sohnemann die allmorgendliche Diskussion ums "Müsli" führen. Ich will, dass sie hauptsächlich Haferflocken nehmen und Flakes oder sowas als Geschmack dazu. Die Kinder wollen lieber "Geschmack" pur.
Brotdosen packen. Dann Zähne putzen, Haare kämmen (angegrummelt werden), Anziehen und los. Ich gehe mit raus, nehme die Zeitrung aus dem Briefkasten und winke dem Auto hinterher.
Dann gehe ich wieder rein und setze mich an den Rechner, den Sonntags-Eintrag schreiben, Blogs lesen...

Montag, 3. September 2018

Eine Woche - Sonntag

Immer mal wieder schreibe ich tagebuchartig eine ganze Woche lang mit, wie unser Alltag verläuft. Hier kommt eine Woche im Übergangszuhause, noch dazu meine Geburtstagswoche, die große 4 steht vor der Tür...

Sonntag:
Der Tag beginnt gegen halb 8, da ist die Jüngste wach und brabbelt fröhlich vor sich hin, klettert über uns hinweg und will den Tag beginnen. Wir bleiben noch einige Zeit liegen ehe wir aufstehen. Da kommt die große Tochter und verkündet, dass das Frühstück auf dem Tisch steht. Wie schön.
Anziehgewusel. Sohnemann schläft noch, darf er auch. Ist schließlich Sonntag.
Wir frühstücken gekochte Eier, Brötchen, Marmelade... Als wir fertig sind, kommt Sohnemann in die Küche und darf direkt essen.
Dann hüpfe ich schnell unter die Dusche (im Bad meiner Eltern, denn wir haben hier kein eigenes).
Im Bademantel setze ich mich aufs Sofa und lasse meine Haare trocknen.
Sohnemann darf ein bischen Rennen fahren auf Papas Computer, die Große starrt aufs Handy. Die Kleine spielt auf dem Fußboden.
Ich ziehe mich an und mache gleich die Betten. Dann trage ich das Frühstücksgeschirr in die Küche meiner Eltern und räume den Geschirrspüler ein. Meine Mutter nutzt den nur selten, weil sie den zu zweit nicht gut voll bekommen. Deshalb dürfen wir den mit nutzen, so läuft er derzeit täglich, was gut ist, denn er bleibt immer mal hängen. Woran das liegt, weiß keiner. Oder will keiner (Monteur) wissen...